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Fanfiktion

Urlaub auf Muggelart

URLAUB AUF MUGGELART

Hallo, mein Name ist Tom Morvolo Riddle (oder auch Lord Voldemort). Ich komme aus England, habe mich aber in Amerika in L.A. vor Dumbledore versteckt. Ich habe beschlossen dieses Jahr meinen Winterurlaub (ohne Todesser, da die ja auch schön nerven können) in "Good Old Germany" beim Skifahren zu verbringen (Ohne Zaubern, um sich mal zu entspannen und den Körper Ruhe zu geben. Man muss ja auf seine Gesundheit achten!). Ursprünglich wollte ich ja nach Österreich, aber die haben unseren Big Arnie diskriminiert (wir sind gute Freunde). Und das kann ich nicht leiden. Also Germany. Zu den Krauts. Eine Notlösung.

09.00 Uhr, L.A.

Aufstehen, gemütlich bei Mc Donalds einen Egg McMuffin zum Frühstück und dann ab ins Taxi zum Air Port L.A. International. Ich gebe gemütlich mein Gepäck ab, hole mir meine Boardingkarte und habe noch eine Stunde Zeit. Die verbringe ich damit, dass ich in aller Ruhe durch die Läden schlendere und ein paar Kinder erschrecke. Früher hätte ich am Flughafen ja geraucht. Aber dann kann es passieren, dass sie einen hinrichten. Und dann wird die USA wieder von Österreich diskriminiert, weil mein Todesurteil bestätigt wird und das kann ich nicht brauchen. Also habe ich mit dem Rauchen aufgehört.

12.00 Uhr, Abflug Richtung Munich Airport MUC

Der Flug verläuft ruhig und problemlos und die Stewardess dieser Lufthansa – Maschine ist mal wieder sehr blond und gutaussehend (erinnert mich an Malfoy *würg*). In der ganzen Maschine kein Al Quaicky oder wie die Typen heißen, also, keine Gefahr in ein Hochhaus zu krachen. Ich bin entspannt.

23.30 Uhr, Munich Airport MUC

Nach der Landung, gehen wir Richtung Gepäckempfang. Komisch, denke ich so bei mir. Haben die deutschen noch alle Tassen im Schrank? Keine Kontrolle, keine DNA Abstriche, kein Policeman, keine Security, keine Untersuchung aller Körperöffnungen, nicht einmal ein ziviler Cop kontrolliert mich. Anscheinend ist die hier wirklich ein gelobtes und friedvolles Land mit Bier und Sauerkraut an jeder Ecke. Und was mich am meisten wundert ist, dass man hin und wieder jemanden rauchen sieht, und dass…. ohne Sanktionen.

24.00 Uhr, Die Deutsche Bahn

Nach so einem stressfreien Flug und ruckzuck mit meinem Gepäck in der Hand, marschiere ich also jetzt in Richtung der öffentlichen Verkehrsmittel. Da aufgrund der fehlenden Kontrollen mein Zeitplan ins Plus gerutscht und München ja schließlich eine tolle Stadt ist, habe ich beschlossen hier noch eine Nacht Zwischenstopp vor meiner Weiterfahrt nach Garmisch – Patenkirchen zu machen. Ich stehe also hier auf dem Bahnsteig und versuche mich mit dem Fahrplan vertraut zu machen. Kann ja eigentlich nicht so schwer sein. Also, mal sehen, ich muss auf Gleis drei mit der Bahn Nummer acht fahren! Hurra, ist ja ganz einfach. Ich gehe jetzt zum Ticketautomat und jetzt wird es dann doch noch kompliziert. Ich bin also hier in der äußeren blauen Zone, nicht in der Grünen, wobei die aber die Gelbe schneiden würde und ich dann ja nur 7 Streifen bräuchte. Billiger wäre es aber, wenn ich noch 4 Mitfahrer finden würden, dann könnten wir ein Familienticket nehmen wenn mindestens einer von uns vier unter 15 und einer unter 12 Jahren alt wäre. Aber auch nur dann wenn der nächste Tag auf einen Feiertag fällt und ungerade ist. Aber ich entscheide mich dann einfach für die Normal Fahrt, weil ich den Rest sowieso nicht verstehe. Schwupp, halte ich mein Ticket in der Hand und gehe zurück zu Gleis. Aber was ist jetzt das? Auf der Anzeige steht ein mir vollkommen unbekanntes Wort. Ich ziehe also meinen Langenscheidt aus der Tasche und stelle zu meinem Entsetzen fest, dass das Wort „Betriebsschluss“ so was ähnliches wie „Fuck off„ bedeutet und ich heute gar nicht mehr mit der Bahn fahren! kann.

00.45 Uhr, Taxi

Na dann halt nicht! Ich gehe also mit meinem Koffer und den Skiern beladen den ganzen Weg vom Bahnhof wieder zurück und gelange schließlich an den Taxistand. Ich stehe so vor dem Taxi und warte eigentlich darauf, dass der Fahrer aussteigt und mir mit meinem Gepäck hilft. Schließlich sind die doch Serviceleister, oder etwa nicht? Aber es tut sich nichts. Im Gegenteil, als ich selber die Tür öffnen will, sagt der Fahrer zu mir:“ Wos is, du grauperta Touri, schau dast weiter kommst“ und gibt Gas. Irgendwie verstehe ich das jetzt nicht. Mein Wörterbuch meint, dass dies so was wie: „Fuck off“ geheißen hat. Mein Blutdruck steigt.

02:00 Uhr, am Hotel

Nach anderthalb Stunden Fußmarsch und noch einem Stück per Anhalter bin ich endlich am Hotel angekommen und wundere mich, dass ich nicht überfallen wurde. In Amerika wäre ich ja ein perfektes Opfer gewesen (wäre ich kein Zauberer). Nachts, mit Gepäck, alleine in menschenleeren Straßen. Wofür, frage ich mich, habe ich meine Smith & Wesson am Zoll vorbei geschmuggelt. Erschöpft falle ich ins Bett.... schlafe ein und träume davon, dass es München nicht gebracht hat.

09:00 bis 20:00 Uhr

Mit Entsetzen stelle ich fest: Alles zu. Alle Geschäfte geschlossen. Kein Oktoberfest. Was soll den München für einen Metropole sein. Nicht passiert. Außer das überall Leute im Freien rauchen. Ein Blick in den Kalender verrät mir: Sonntag. Das heißt für mich soviel wie „Fuck off“

20:30 Uhr Abreise nach Garmisch-Patenkrichen.

Gleich nach der Abfahrt musste ich übrigens im Zug einen zusätzlichen Wegzoll entrichten. Ich verstehe das nicht. Ich habe am Fahrscheinautomat doch die vergünstigte Karte mit dem Symbol, immer gültig, außer Mittwochs, wenn der Dienstag in der Woche davor ein Feiertag ist, ausgenommen der Reisetermin fällt auf ein Monat in dem Weihnachten, Neujahr, Ostern, Pfingsten, oder Sommerferien sind. Vielleicht sollte ich George mal vorschlagen, dass wir dieses Land doch dem Erboden gleichmachen sollten.

08:20 Uhr, Garmisch-Patenkichen, Gondelbahn

Ich weiß nicht was mich hierher verschlagen hat. Die Leute können sich nicht anständig anstellen. Überall Gedrängel.Außerdem erinnert mich der Name an Dünkirchen. HAH... damals, ja da haben wir diese Krauts aber fertig gemacht…. da haben die sich freiwillig hinter uns angestellt!!!Und endlich werde ich mit den Menschenmassen in die Gondel gestoßen und ich bin bereit für den ersten Skiausflug.....Während der Fahrt höre ich auf einmal komische Geräusche! Nein, das kann nicht sein… oder doch?!

Die Gondel stürzt mit mir und 40 anderen kreischenden Touristen ab....

Aufschlag, Peng und Aus...

Das ist bestimmt ein Terroranschlag!

Am meisten ärgert mich, dass diese dämlichen Chinesen das auch noch fotografieren mussten (Ist da Krimkorn da hinten). Ed wird euch schon fertig machen, ihr Krauts, ich sage nur noch „Sammelklage“ !!!!

Aber was hilft mir dass. Ich stehe nun zur Abreise bereit, in meinem Sarg aus echter deutscher Eiche in Richtung gelobtes Land.

Ich weiß eines... nächstes Jahr fahre ich doch woanders hin Skifahren, zumal man einen Eichenholzsarg nicht einmal fürs Snowboarding verwenden kann.

Ende

26.10.06 12:14





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